Freitag, 23. August 2013

T.G.i.F. - wieder da

Here we go. Back again. Willkommen zurück in unserer beschaulichen kleinen freitäglichen Rü-bli-Runde. Die erste Woche nach dem Urlaub ist überstanden, das Haarige konnten wir noch recht gut ausbürsten, dänische "Hyggeligkeit" wirkt nach.

Arbeitstechnisch ging es hauptsächlich um Redundanzen in Wanderungsbwegungen; ich weiß: Schön iss datt nich. Deswegen der Rest der Woche mehr so als nötige Hintergrundinformation nach dem Motto Datt Schlimmste zuerst. Redundanzen also. Geh mich wech. Wie es scheint, hab ich mir ein neues Hobby zugelegt. Ich sage nur Zahnarzt. Geh mich noch weiter wech. Ein Mantra war und ist gefragt, ich danke dafür. Aber auch danke, reicht schon. Zumindest an  privaten bad news. In der Welt sieht es nicht besser aus. Zumindest nichts, was ich hier großartig breittreten möchte. Oder wollen wir uns hier darüber auslassen, dass auch der Weg in die Diktatur gepflastert ist mit guten Vorsätzen - Stichwort Veggie Day - oder wie gut es ist, dass die deutsche Sprache das schöne Wort Schmierlapp bereithält - Stichwort Fernsehprogramm - oder etwa darüber, dass sowieso bald keiner mehr Zeit hat, meine mühsam ausklamüserten TGiFs zu lesen, weil er aufgrund eklatant gestiegener Konsumlust einen Drittjob angenommen hat. Brauchen wir allet nich, wa? Ich mein, bitte - das Sommerloch war dieses Jahr ja so groß, dass schon eine Schildkröte das Krokodil im Baggerloch vertreten musste. Das sagt doch alles.

Ergo - zurück ins Palais. Ich habe noch Neuigkeiten nachzutragen: Der kreative Geist des Hauses, unser Kniefall 2.0. hat sich entschieden. Er hatte die Wahl. Zwischen allet. 2 x Rhein, 1 x Main, 1 x Ruhr. Nun sind die Würfel gefallen: Man(n) geht vonne Ruhr annen Rhein. In das ehemalige Bundeshaupt-dorf. Bonn also. Nächste Woche ist Immatrikulation. Zimmerken ham wa och schon, sogar mit Segen.  Allet fein nach der Devise klotzen, nicht kleckern organisiert. Aufgrund der vormaligen Zahl der Woche hatte er einen Wissens-vorsprung und den hat er genutzt. Was bleibt, ist Vorfreude bei uns allen und ein leicht wehmütiges Gefühl. Morgen wären übrigens gedrückte Daumen nochmal ganz reizend. Datt Kind hat eine Einladung ins Handball-Mekka, die Einladung hat allerdings mit dem derzeit ihm verbotenen Sport nichts zu tun. Sondern mit der Hoffnung, freiheitlich gefördert zu werden.

Kurz vor Schluss noch ein kleiner Exkurs zum allseitigen immer-noch-Nervthema Blog.de . Es wird Euch nichts helfen, aber ich verkünde frohgemut, Flogni und ich haben in einer kleinen ( mehr geht ja derzeit kaum)  Kommentarschlacht herausgefunden, wieso das alles so schlecht läuft. Das ist ein abgekartetes Spiel. Bedankt Euch bei den Energiekonzernen. Logisch oder? Je schlechter das hier läuft, desto seltener schmeissen wir die Kiste an, desto mehr Strom sparen wir. Also: Danke, blog.de . Möglich wäre allerdings auch noch eine zweite Variante. Vielleicht ist es ja so, dass die NSA dahintersteckt und es deren subtile Art ist, zu zeigen: Reicht, Leute. Ihr habt genug gebloggt, wir wissen jetzt alles, was wir wissen wollen und gut iss. Schluss hier. Könnte doch sein  oder? Schluss ist jetzt auch mit Geschwafel, kommen wir zu dem, was Euch gefehlt hat.

die Statistik

Satz der Woche: Vergib Deinen Feinden, aber vergiß niemals ihre Namen. 
(©John F. Kennedy)
Ermahnung der Woche: Du sollss doch nich imma mit die Assigen. (©Engelchen
Resignation der Woche: Von mir aus können die noch mehr so gequirlte Kakophonie ausstrahlen. (©Flogni zum TV-Programm, was uns dann zur These oben führte)  
Mantra der Woche: Put your fucking hands up 
Definition der Woche: Chillen ist übrigens die hohe Kunst, sich beim Nichtstun 
nicht zu langweilen. (©Trixe
Erkenntnis der Woche: Nicht alles, was flüssig ist, ist über. 
Gewissheit der Woche: Wenn man nicht die ist, die jeder will, 
ist man auch nicht die, die jeder hatte. 
Ermunterung der Woche: Sie glauben, alles wäre schon geschrieben? 
Geben Sie nicht auf. Nichts ist unmöglich. 
Einsicht der Woche: Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, 
wenn wir uns entschließen, daraus zu erwachen. (©Josephine Baker)
Cookie der Woche: Freie Radikale möchten sicher lieber "Systemveränderndes 
ungebundenes Molekularoxygen genannt werden. 
Bild der Woche: Mensch, der auf seinen Fingern sitzt.( wahrscheinlich, weil er sich mal 
bei blog.de angemeldet hat. ) 


Allen ein schickes Wochenende. 
Erwacht aus keinem Traum, aus dem ich nicht auch erwachen würde.