Freitag, 8. Mai 2020

T.G.i.F. - Das Leben in Zeiten der Corona, 8

Tach auch Liebeleins. Alle auch nicht ausgeschlafen? Geht es Euch auch so? Wach und - zack, der ganze Scheiß sofort wieder präsent. Ich würde echt gerne einfach nach dem Aufwachen noch ein paar Minütchen liegen bleiben, dem Vogelgezwitscher lauschen, ein bißchen vor mich hinträumen, wieder einduseln und dann entspannt aufstehen. Krieg ich nicht hin. Weder morgens noch während der raren Halbstündchen auf Hollywood. Ich liege und sofort rattert das Kopfkino los. Wenn ich dann nicht aufstehe und direkt was tue, dann dreh ich durch. Also gesund ist das auch nicht. Soviel steht fest. 

Tjanun. Gesund oder nicht. so langsam kristallisiert sich eine neue Normalität heraus. Die große Frage ist, wie weit das in den Köpfen der Menschen verankert sein wird. Ich schwanke zwischen sehr vorsichtig optimistisch und genervt pessimistisch. Ich sehe sehr viele, die sich gut an die Regeln halten, ich sehe mich selbst und mein Team, wie sehr wir bereits alles verinnerlicht haben, was wir für uns als neue Normalität definiert haben (Ja - wir haben selber definiert. Aber keine Sorge, wir halten uns an alle Regeln. Selber definiert haben wir, wie wir die Regeln in unsere einzelnen Arbeitsbereiche übertragen und einiges darüber Hinausgehendes) Ich sehe aber auch z.B. etliche, die meinen, dass Maskenpflicht die Abstandspflicht ersetzt. Und ich spüre eine latente Grund-Agressivität bei Vielen, irgendwas zwischen genervt und Panik. Panik aus verschiedenen Gründen. Richtig schitt watt drupp und alles Mumpitz sehe ich allerdings verhältnismäßig selten. Immerhin. Fakt ist: Wenn wir uns beherrschen, ist auch das Virus beherrscht.  

Gut ist jedenfalls, dass ich nicht jetzt erst wieder in den laufenden Wahnsinn einsteigen muss, sondern von Tag eins an draußen war. Ich bin es gewöhnt, Abstand zu halten, ich bin darauf geeicht, Corona-Ballett in Schlangenlinien zu tanzen und und und. Mich macht das nicht so nervös, wie bei etlichen Anderen zu beobachten, die jetzt völlig verunsichert, voller Angst an ihre Arbeitspätze zurückkehren. Ich hab tatsächlich die ersten Wirte gehört und gelesen, die nach "Und wer schützt uns?" krähen. Überraschung! Es ist kein Muss, es ist ein Kann. Lasst es halt. Dann haltet Eure Buden geschlossen. Es folgt das Gekrähe "Verdienstausfall". Nochmal Überraschung. Die eierlegende Wollmilchsau wird Euch keiner schicken. Willkommen in der Welt derer, die von Tag eins an die Infrastruktur aufrechterhalten mussten. Uns hat auch keiner geschützt, uns hat auch keiner gefragt. Denkt Euch halt was aus, fragt die, die schon Erfahrung haben. 

Ich könnte noch ein paar Life-Hacks aus den 80ern beisteuern. Die 80er haben eh schon angerufen. Nochmal Überraschung. Zeitreisemaschinen gibt es doch. Heute wie damals zum Beispiel sitzen wir in einer Glaskabine, könnte ich täglich drüber grinsen. Was hat man das als Errungenschaft gefeiert, als die Dinger abgeschafft wurden. Hashtag - oder wie es damals noch hieß : Stichwort - Kundennähe. Nun sind sie wieder da. Und all die alten Stöffkes von damals, sie zieren unsere Schnute, während wir unsere Hände wie Tiiillyyy, Ihr wisst schon.  Und wenn wir in engen Fluren umeinander her tanzen, drehen wir uns den Rücken zu, wackeln mit dem Allerwertesten und singen dabei Lady Bump. Das ist übrigens eine Quintessenz meiner Corona-Erfahrungen und meine ehrlichste Empfehlung: Denkt Euch so einen Quatsch aus, über den ihr dann gemeinsam lacht. Anders kann man diese neue Normalität des Social Distance auf Dauer nicht ertragen. 

Ansonsten werde ich zu "Schland macht sich locker" erstmal nicht viel sagen. Ich persönlich finde die Rückgabe der Kompetenzen als Ländersache längst überfällig. War m.E. nie einsehbar, dass ein Betrieb in der tiefsten norddeutschen Pampa gelockdownt wird, weil auf der schwäbischen Alb ein Pandemieherd glüht. Es hat ja Gründe, warum der Föderalismus eingeführt wurde. Brauch ich gerade am Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus wohl nicht weiter ausführen. Macht halt mehr Arbeit, macht mehr Ärger, aber so ist das eben oft mit allem Erstrebenswerten. Mir persönlich helfen die Lockerungen immer noch nicht viel, aber schon mal ein kleines bißchen bei meinem größten Sorgenkind. Mein Luxusproblem bleibt unverändert. Fällt immer noch durch's Raster. Von daher haben wir für uns entschieden, keine der neuen Lockerungen zu nutzen. Frustshopping war eh noch nie mein Ding, so schön kann kein Konsum sein. Aber auch sonst - ich werde mein social distancing weiter genauso durchziehen, so weit ich kann. Außerhalb der Arbeit keine Treffen, kein Restaurant, keine Party, keine Konzerte. Zum einen natürlich wegen des Herrn Papa, aber auch, um für den Zeitpunkt, wenn ich mein bevorzugtes Social Distancing wieder practisizen kann, gerüstet zu sein. 

Ich kann verstehen, dass viele sich gerade nach Treffen sehnen und muss zugeben: ich nicht. Mir hat der erzwungene Kontakt der letzten Wochen mehr als gereicht. Auffällig dabei war: Die, die am wenigsten erlebt haben, haben am meisten zu erzählen. Den Redebedarf verstehe ich ja, aber hat man nicht auch mal das Bedürfnis, etwas außerhalb der eigenen Käseglocke zu erfahren? Anscheinend nicht. Scheint also auch keine Frage des Alters zu sein, dieses Phänomen, sondern eher eins der Lebensumstände und des Rechtfertigungs-Bedürfnisses. Hätten wir das auch geklärt. Klären wir also jetzt 

die Statistik: 

Befürchtung der Woche: So langsam bekomme ich Angst, dass plötzlich Karl Lauterbach auf meinem Sofa sitzt und  mir die Corona-Welt erklärt, weil er noch 
einen Termin frei hatte (©MeinolfsSchwester)     
Unwort des Monats: Maskenpflicht ( Eins steht jetzt schon fest: Die Wahl zum Unwort des Jahres, sie wird keine leichte sein. (Wer hätte geahnt, dass das It-Piece der
 Frühjahrsmode eine Gesichtsmaske sein wird)
Hingucker der Woche: Hollands Top-DJ Martin Garrix macht vor, wie feiern in der neuen Normalität geht.
  DJ Session live on Dutch waters. Ganz schön zum Gucken. und - ( So nämlich. So werden wir reich. Wir vermieten demnächst Plätze auf unserem 
Marijntje für die, die feiern gehen wollen) 
Aufreger der Woche: Ich ertappe mich dabei, dass ich mich bei uralten Tatort-Wiederholungen darüber aufrege, dass die Leute den Sicherheitsabstand 
nicht einhalten. (©der Spieler7, der gerade darüber nachdenkt,
 wie er Spiderman zum Verspeisen des Virus bewegt) 
Wiederkehr der Woche: Spider from Mars. Leider ohne Ziggy Stardust 

©der Spieler7 )
Plan der Woche: Kommen wir zum Long Elend Ice Tea (©Hopfentönnchen auf Twitter ) 
Fassungslosigkeit der Woche: Wie? Chris Rea arbeitet bis Ende des Jahres
 im Homeoffice? (©PaulFauser auf Twitter ) 
Zusammenfassung der Woche: In Germany we say "So!" then we breathe tief ein
 and the shit goes weiter (©Schreibstück auf Twitter) 

Allen ein schickes Wochenende. 
Füttert keinen Spiderman, den ich nicht auch füttern würde. 

Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
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Sonntag, 26. April 2020

T.G.i.S. - Das Leben in Zeiten der Corona, 7

Tach auch Liebeleins. Der Albtraum nimmt kein Ende. Neuesten unwissenschaftlichen getraumtanzten Erkenntnissen zufolge dauert es noch mindestens 3 Jahre und das auch nur, wenn sich vorher genug Schlieren um die Sonne gelegt haben UND die Sonne es geschafft hat, sich aus eigener Kraft daraus zu befreien. Solange müsst Ihr auf der Pick-Up-Ladefläche einer dreirädrigen Isetta in einer Plexiglas-Kabine Platz nehmen, wenn Ihr von A nach B kommen wollt. Soviel dazu. Ich hab eindeutig zu viele Dystopien gelesen. Nicht mal in seinen Nacht-Träumen entkommt man dem galoppierenden Irrsinn. Tagträume erlaube ich mir schon länger nicht mehr. So ist es, wenn die einzigen Orgien, die uns bleiben "Öffnungsdiskussionsorgien" sind.

Ansonsten verschärft sich unsere persönliche Lage von Woche zu Woche. Einige wissen. Ich spare mir persönliche Details.  Zu all den Alltags-, Arbeits-, Luxusproblemen, die wir zu lösen haben, ist nun auch mein worst-case-Szenario-Problem da und es wird noch worst-case-iger werden. Nur in welche Richtung ist noch nicht klar. Im Moment fahren wir auf Sicht. Nicht nur tage- sondern auch stundenweise.

Bringt mich aber dazu, dass ich zusätzlich zu den wirtschaftlichen Folgen, neue Spätfolgen sehe, die mir in diesem Ausmaß gar nicht klar waren, mich aber nun mit tiefer Besorgnis erfüllen. Ich hatte diese Woche viele Kontakte mit Menschen aus dem Gesundheitswesen und sozialen Diensten. Auch in der Presse wurde unter ferner liefen davor schon gewarnt. Das sind nämlich die Spätfolgen im Gesundheitswesen. Alles ist derzeit auf Corona ausgerichtet, es scheint keine andere Krankheit mehr zu geben. Alle anderen Krankheiten werden vertagt. Einiges vertagen die Krankenhäuser und Ärzte, vieles aber auch vertagen die Patienten. Aus Angst vor Krankenhaus, vor Arztpraxen etc. Verständlich, aber gefährlich. Die Gefahr, dass da einiges verspätet eskaliert, ist real. Und ja, es ist nicht schön, wenn man jetzt bar jeder persönlichen Kontakte im Krankenhaus liegt. Weder für den Patienten noch für die Angehörigen. Wenn ich auch in unserem Fall gerade den Eindruck habe, dass man sich wirklich toll kümmert. Allerdings kann ich es nur aus fernmündlichen Gesprächen beurteilen. Wir hoffen das Beste. Und versuchen, soweit es geht, vor zu organisieren. Für das, was noch kommt. In welche Richtung auch immer.

Was ich auch erfuhr, ist, wer derzeit tatsächlich komplett in diesem Bereich am Limit fährt. Das sind in den seltensten Fällen das Personal aus den Krankenhäusern oder Praxen, sondern die in der Pflege. Gerade die alten Menschen sind völlig verunsichert und vereinsamt und das alles auf dem Rücken der Pfleger. Mein Respekt dafür. Aber es muss etwas passieren. Da läuft unter dem Radar gerade eine große menschliche Katastrophe.

Derweil sind die größten Aufreger die ersten Lockerungen und die Maskenpflicht. Die einen krähen schon wieder, dass der Staat sich gefälligst um die Masken zu kümmern habe. Weil Eigenverantwortung ist aus. Die anderen stellen sich selig in die Schlange vor die Butike des Kaffeerösters, die nächsten umgehen einfach alles und glauben, Corona ist eine einzige Verarsche. Ich weiß auch nicht, wo das alles noch hinführen soll, ich weiß es nicht.

Was mir in der ganzen Diskussion wirklich fehlt, ist die Diskussion über das WIE. Ich möchte auch nicht in der Haut der Politik und der Wissenschaft stecken, aber ich finde schon, dass noch mehr sachliche Aufklärung von Nöten ist. Meinetwegen im Sendung mit der Maus Stil. So, dass es jeder versteht und auch alle erreicht. Dann könnte man vielleicht in absehbarer Zeit zu einer neuen Normalität finden, als sehenden Auges auf eine zweite Welle und einen zweiten Lockdown zuzusteuern. Ja, ich weiß, wahrscheinlich nur ein frommer Wunsch.

Trotzdem: Was mich bei alldem immer noch empfindlich trifft: Stört es eigentlich außer mir keinen, dass sämtliche Grund und Freiheitsrechte außer Kraft gesetzt sind UND keiner darüber redet? Die Betonung liegt auf UND. Ich sehe ein, dass Maßnahmen nötig sind und würde höchstens über das wie und nicht über das ob diskutieren wollen. Aber ich würde schon gerne hören, dass es der Politik und der Jurisdiktion bewusst ist und dass die Wiedereinsetzung der Grundrechte und unserer Freiheit auch eine Priorität hat. Wenigstens hören würde ich das gerne. Und ich hätte gerne, dass darüber gesprochen werden darf, ohne dass man sofort als potentieller Massenmörder hingestellt wird. Aber so wie ich es derzeit sehe, sind die einen nur zu gerne unter die Verordnungen geschlüpft, ohne sich den Verlust ihrer Grundrechte wenigstens bewusst zu machen, die nächsten wie gesagt tun einfach, was sie wollen mit einer sensationellen Egal-Chuzpe und die dritten schreien danach, dass sie nicht mal mehr die Eigenverantwortung für einen Lappen Stoff tragen wollen. Ich weiß echt nicht, wo das alles enden soll. Im Kleinen nicht und im Großen schon mal gar nicht. Für Euch zum Ende hin wenigstens

die Statistik:  

Frage der Woche: Wieviel gequirlte Scheiße kann man träumen? ( s. Einleitung )  
Stoßseufzer der Woche: Es war nur eine Frage der Zeit, bis beim Thema 
Maskenpflicht die Narren ihren Krempel auspacken (©jennychoochoo auf Twitter) 
Vergleich der Woche: Ich habe eine Wassermelone getragen (1987) - 
Ich habe eine Maske getragen (2020) (©Syndikater auf Twitter) 
Konsequenz der Woche: Aupair-Mädchen gibt es nur noch für Spargel. 
Für Menschen nicht mehr (©der Rheinländer) 
Erkenntnis der Woche: Nach dem, was ich bisher so beobachten konnte, 
bin ich mir sicher: Da steckt die Plexiglasmafia dahinter (©Shoushou auf Twitter) 
Plan der Woche: Nächstes Jahr machen wir statt Corona
 einfach was anderes (©Karusselfahrerin auf Twitter) 
Diagnose der Woche: Googlet: Diffuse Symptome. 
Ergebnis: Fernweh (©MEinolfsSchwester auf Twitter ) 
Vergiftete Schönheit der Woche: die gelbe Plage



Allen eine erträgliche Woche. 
Träumt keinen gequirlten Mist, den ich nicht auch träumen würde. 

Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
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Freitag, 17. April 2020

T.G.i.F. - Wege in Zeiten der Corona

Tach auch Liebeleins. Willkommen in unserer kuscheligen unmaskierten Runde. Hier dürfen wir ja. Wenn auch sonst lange nirgendwo mehr.

Die Betonung liegt auf "lange". Sehr lange. Das sollte mittlerweile jedem klar sein. Ist es aber nicht, wie schon ein kurzer Streifzug durch diverse Medien zeigt. Wie auch etliches andere vielen noch nicht im Geringsten klar ist. Deswegen sage ich es jetzt in aller Deutlichkeit:  Es wird lange, sehr lange, vielleicht nicht mal mehr zu unseren Lebzeiten, ein Leben nach Corona geben. Ein Leben nach Corona gibt es erst dann, wenn wir alle es gehabt haben, wenn wir dadurch dauerhaft immun wären - was man ja noch nicht weiß. Nicht wissen kann. Oder wenn wir alle dagegen geimpft sind. So ist das.

Es gibt vorläufig kein Leben nach Corona. Es gibt nur ein Leben mit Corona. Je eher das auch der Letzte kapiert, umso eher wird ein Leben mit Corona ein Leben sein können, welches nicht alles mit sich in den Abgrund zieht. Ich fand es ja sehr süß, wie unsere Bundes-Angie das in ihrer PK vorgerechnet hat. So deutlich bemüht, die Erkenntnis, die unsere bundeskanzlernde oberste Naturwissenschaftlerin längst verinnerlicht hat, auch der derzeit noch gepamperten Bevölkerung  begreiflich zu machen. Ich glaube nur nicht, dass es jeder verstanden hat. Oder verstehen wollte. Denn das würde ja bedeuten, dass man sich abfindet und vielleicht auch Lösungen für ein Leben mit diesem Mist findet. Stattdessen krähen alle, aus welchen Gründen was nicht geht. Und warten wie immer darauf, dass ihnen jemand Lösungen auf dem Silbertablett serviert. Die Wahrheit ist: Mit Gründen werden wir nicht sehr weit kommen in dieser Situation. Wer weiter warten will, der verbringt den Rest dieses gerade erst angebrochenen Jahrzehnts mit warten.

Ja, es ist verdammt schwer, sich von dem Leben, das wir hatten, verabschieden zu müssen. Doch genau das werden wir tun müssen. Je eher uns das klar wird umso besser. Ich war auch nicht im Geringsten darauf vorbereitet. Ich will auch mein Leben zurück. Und ich will für meine Kinder, dass sie ihr Leben zurück kriegen. Aber wenn jetzt alle besonnen bleiben würden (hier das betende Hände zum Himmel Emoji vorstellen) - dann könnten wir vielleicht ein Leben haben, welches mehr bietet, als zuhause rumzusitzen, zu klugscheißern und die Rettung der Welt einfach anderen zu überlassen.

Dann könnte man vielleicht differenzierte Lösungen finden. Feiner justiert auf die doch sehr unterschiedlichen Corona-Zustände in einzelnen Gebieten und bei den verschiedenen Gruppen. Vielleicht wäre mehr Augenmaß den Leuten im Endeffekt doch eher zu vermitteln, als dieses über einen Kamm scheren. Warum bitte muss denn unbedingt eine gemeinsame Lösung gefunden werden? Warum ist das so wichtig? Weil es sich gemeinsam schöner in den Untergang reitet?

Und nein - ich echauffiere mich nicht nur über mein Luxusproblem Boot. Wir haben noch ein, zwei andere Probleme. Einige wissen. Ich weiß, dass echauffieren uns nicht weiter bringt. Muss aber trotzdem manchmal sein. Außerdem: Ich darf das, ich halte auch meinen langhaarigen Kopf hin. Nehmen wir trotzdem mein Luxusproblem und brechen wir es runter: So wie mir das nicht verständlich gemacht werden kann, so wird es über kurz oder lang allen ergehen. Ich verdeutliche nochmal: Ich gehe da raus, ich werde einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Erlaubt, weil Infrastruktur. Das, was ich gerne machen würde, wo ich niemand anderen als den Mann, mit dem ich Nacht für Nacht mein Bett teile, sehe - das ist verboten. Weil gemeinsame Lösung. Weil auf Einzelschicksale im Krieg keine Rücksicht genommen werden kann. Jetzt runtergebrochen:

Nehmen wir die Stadt, in der ich lebe. Über 100.000 Einwohner, 91 Coronafälle, davon 65 gesundet. Oder Emmerich, die Stadt, in der mir gerade ein anderes Problem eskaliert. Dort gibt es insgesamt 25 Fälle unter 30.000 Einwohnern. Beides Prozentsätze, die ich nicht im Kopf ausrechnen kann. Und ich kann gut Kopfrechnen. Unter 0,01 jedenfalls. (Arm, aber sexy sozusagen. Nicht soviele Skifahrer am Start) Dennoch leidet die ganze Stadt unter Sippenhaft. Ich rede jetzt auch nicht von der physischen Belastung. Sondern ganz profan von dem, was ich so mitkriege. Arbeitsplätze, Wirtschaft. Warum sagt man in diesen Städten nicht, ok. Ausgangsbeschränkungen ja. Keine Parties, keine Veranstaltungen. Abstands-Gebot. Hygieneregeln. Aber sonst kann da ganz normal gelebt und vor allem gearbeitet werden. Andersrum fragt man sich auch da, warum müssen die neuen Lockerungen überall gleich sein, warum belässt man es in den Hot Spots nicht bei den strengeren Regeln? Sitzen doch genug zuhause und langweilen sich. Sind bestimmt welche bei, die unterschiedlichen Situationen geschuldete Verhaltensregeln organisieren können.

Wer will, sucht Wege, heißt es so schön. Wir mussten auch da raus und da draußen bleiben. Uns hat auch keiner den goldenen Weg gewiesen. Wir haben Wege gefunden. Von anderen höre ich immer nur, was nicht geht. Nicht genug Waschbecken? Dann stellt Euch Waschschüsseln hin. Haben wir auch getan. Tiilllyyyyy! Wenn Euch nichts einfällt, fragt die, die schon draußen sind. Die Idee hatten wir ja auch nicht selbst, die Idee haben wir von Krankenschwestern geerbt. Denen auch kein Hintern gepampert wird. Wir haben Plexiglas von alten Werbeplakaten getrennt, eine Kollegin hat ihre alte Plexiglas-Katzenklappe mitgebracht, wir haben eigenhändig mit Trennwänden ein Labyrinth gebaut. Ich hab schon Theken gesehen, die kunstvoll mit von der Wand hängenden Frischhaltefolien umgeben waren. Und Und und. Was glauben eigentlich alle, wie die, denen so hingebungsvoll Beifall geklatscht wird, weil sie die Versorgung sicher stellen oder die gepamperten Ärsche retten, das machen? Wer will, sucht Wege. Und findet sie. Wusste schon Kafka. Ja, ich weiß, ich hab gut reden. Ich leb im Ruhrgebiet, wir haben gelernt, zu machen. Und nicht nur zu labern.

Wer will, sucht Wege
Je eher die Leute jetzt den Hintern hochkriegen und nicht auf die Lieferung Luxuswindeln warten,  desto weicher werden sie mit ihrem Allerwertesten landen. Denn so wie es jetzt ist, lachen vielleicht in ein, zwei Monaten noch die, die es jetzt einfallsreich geschafft haben, unberechtigt Soforthilfen abzugreifen. Die gibt es nämlich auch. Aber nicht mehr lange. Und die anderen, die die Soforthilfe dringend gebraucht haben, denen hilft die auch nur solange, wie ihr Name sagt. Sofort. In ein, zwei Monaten auch nicht mehr. Dann wird das Geheule groß sein. Dann wird es kaum mehr ein draußen geben, in das sie gehen oder dem sie ihre Arbeit anbieten können. Und das bißchen, was es noch gibt, das werden sie sich nicht leisten können. So ist das nämlich. Es ist doch nicht mit vier Wochen Kurzarbeit getan. Das haben noch wenige in dieser Konsequenz verstanden. Das Virus ist mit Wegfall der Soforthilfe nicht sofort weg. Die ist als Überbrückung gedacht. Nicht, bis das Virus weg ist. Sondern bis Wege gefunden sind. Wenn die Hilfen wegfallen, werden nur die wirtschaftlich überleben, die es schaffen, ihre Leistung aus eigener Kraft und mit eigenen Ideen wieder hoch zu fahren. Doch das werden lange nicht alle sein. Dann führen all diese Überbrückungen nur zu einem ausgetrockneten Ufer.

Und jetzt setz ich mich ganz arrogant auf ein sehr hohes Roß. Welches ich mir sattel, da ich seit Tag eins ohne Sattel und Zaumzeug rausgeritten bin. Ich gedenke wirklich, durch das Ganze mit Haltung, Contenance und Würde durchzugehen. Ich hab bereits gelernt, damit zu leben und trotzdem zu arbeiten. Wenn wir Corona überleben und wenn wir irgendwann mehr als nur ein Stückchen von unserem Leben zurück haben können, wird von meinem noch was da sein. Und wir können unseren eingemotteten Traum hervor holen. Der ist dann nämlich immer noch da. Daran halte ich mich jetzt fest.

Uns fällt es auch schwer, uns von dem Leben, das wir hatten, verabschieden zu müssen. Aber wir werden Wege finden. Weil wir sie bis hierhin auch gefunden haben. Weitere Fundstücke in der

Statistik: 

Wahrheit der Woche: Wer will, sucht Wege. Wer nicht will, sucht Gründe 
 (©Albert Camus, der Jurist und mein Exmann im Chor) 
Wahrheit der Woche 2: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. 
(©Franz Kafka, der Jurist, der Rotterdamer, der Captain, unser Team und ich im Chor) 
Erkenntnis der Woche: Es ist leicht, die Entscheidung der Bundesregierung zu kritisieren, 
wenn die eigene Verantwortung bei den 
Topfpflanzen am Balkon endet (well said ©der Tacki auf Twitter) 
Erstaunen der Woche: Es arbeiten tatsächlich noch Menschen zwischen 
Ostern und Weihnachten (©PonteVecchio auf Twitter. Legt die Betonung gerne auf "noch") 
Vermehrung der Woche: Ich war jetzt 6 Wochen nicht beim Friseur und glaube, das erklärt die Gewichtszunahme. Mein Gott, wie schwer so Haare sind (©smart_gras auf Twitter) 
Erstaunen der Woche: Ich frage mich, wozu die Security vor dem Supermarkt 
stehen haben, wenn sie dann doch Leute in 
Jogginghosen reinlassen. (©der Spieler 7 auf Twitter ) 
Lösungsansatz der Woche: Ich suche noch die Reset-Taste für einen kompletten 
Neustart des Jahres 2020. Bitte etwas Geduld (©der immer umtriebige Lösungen 
findende Social-Media-Beauftragte der DLR Next auf Twitter)   

Lichtblick der Woche: der Herzensbaum ist wieder da 

Jedes Herz ein Wunsch

( da ich hier so rum-gerantet habe, diese Herzen sind für Euch. Jedes Herz ein Wunsch) 

Allen ein schickes Wochenende. 
Drückt keine Reset-Taste, die ich nicht auch drücken würde. 

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Freitag, 10. April 2020

T.G.i.F. - Ostern in Zeiten der Corona

Tach auch Liebeleins. Ein ganz liebes Willkommen in einer der letzten uns noch gestatteten Kuschelrunden. Geht es Euch allen gut? Also körperlich, meine ich. Seelisch ist wohl jeder derzeit auf die ein oder andere Weise angefasst. Durchhalten statt durchhängen ist wirklich einfacher gesagt als getan. Oder auch nur gedacht.

Ja, auch mir geht es mit alledem nicht gut. Ja, ich tu mir leid. Ja, der Captain tut mir leid. Ja, der Rotterdamer tut mir leid. Der Jurist tut mir leid. So viele Pläne, so viele Träume - geplatzt. Mitten im Leben, mitten auf der Erfolgsspur - ausgebremst. Mir ist ganz oft zum heulen. Das muss ich einfach so mal zugeben. Und ich komme sehr schlecht da raus.

Alle erlernten und bewährten Mechanismen zum Bewältigen einer Krise greifen derzeit nicht. Und an Krisen war unser Alltag in den letzten Jahren, ach was Jahrzehnten nun wirklich nicht arm. Aber diesmal ist es anders. Sonst ist es doch so, wenn man eine Krise durchlebt: Draußen geht das Leben normal weiter, während man selbst das Gefühl hat, dass das eigene Leben erstmal still steht. Diesmal ist es genau umgekehrt: Draußen steht alles still, während mein Leben relativ normal weitergeht. Ich gehe arbeiten, ich fahre nach Hause, ich kümmere mich dort um alles und alle. Nur in noch stressiger und mit weniger Freuden. Und mit viel mehr unterschwelliger Angst. Dafür habe ich keine eingeübten Verhaltensmuster. Es ist auch nicht so sehr der Stress, nicht so sehr die Angst, die an mir nagt. Was ich derzeit immer noch vordergründig fühle, ist Wut. Richtige nicht niederzukämpfende Wut.

Ich fühle mich/ uns ungerecht behandelt und das frisst mich auf. Ich könnte das Ganze vielleicht tatsächlich leichter akzeptieren, wenn ich auch stayathomestaysafe dürfte/ müsste. Aber nein: Ich muss da raus. Kritische Infrastruktur und so. Mit dem Zusatz: "Wir wissen, dass wir Sie einem erhöhten Risiko aussetzen". Danke für's Gespräch. Ich mach das. Keine Frage. Sogar obwohl uns die, die entschieden haben, wer die Welt retten muss, unbewaffnet in den Krieg schicken. (Immerhin hat mein Arbeitgeber anders als andere diverse Schutzmaßnahmen ganz gut auf die Reihe gekriegt) 
Aber zum Boot darf ich nicht, das ist mit Restriktionen belegt. Obwohl ich dort sicherer wäre als hier. Obwohl ich dort anders als an jedem Arbeitstag nicht einem einzigen Menschen außer dem, mit dem ich das Bett teile, begegnen würde. Obwohl mehr Abstand als dort gar nicht möglich ist. Das ist es, was ich nicht handeln kann, womit ich nicht klar komme. Von allem anderen gar nicht zu reden.

Gut. Schluss jetzt. Das schönste Lamento nutzt nichts. Wir kommen dadurch. Weil wir es müssen. Weil wir es können. Es wäre mal wieder Zeit für ein gepflegtes Tschaka. Das wichtigste Ziel ist immer noch, gesund dadurch zu kommen. Und - sich anschließend noch im Spiegel angucken können.

Immerhin gibt es ja manchmal auch was zum Schmunzeln. Die veränderten Umstände treiben gelegentlich schon witzige Blüten. Ich zum Beispiel habe angefangen, mehrmals täglich Fieber zu messen. Schließlich muss ich da raus und es ist ja so: Nicht nur ich kann mich anstecken, sondern unbewusst könnte ich ja schon Träger dieses Virus sein und so wiederum andere anstecken. Was
Besseres als Fieber messen als Frühwarnsystem ist mir da nicht nicht eingefallen. Solange diese Kurve nicht exponentiell steigt, ist alles gut. Rede ich mir ein. Tatsache ist, ich wusste noch nie so gut über die Kurve meiner Körpertemperatur Bescheid wie derzeit. Nicht mal zu der Zeit, in der ich schwanger werden wollte. Tjanun. Mein Highlight ist allerdings immer noch die unverändert
benutzte Tiiillly Challenge. Wurde diese Woche fast getoppt von einem Studienkollegen des Rotterdamers, der mitten in einer Online-Video-Vorlesung anfing, in seinem Kinderzimmer mit Lego zu bauen. Dafür kriegt er die Auszeichnung Typ der Woche:



Und damit zur weiteren Statistik der Woche: 

Mantra der Woche: Haltung, Contenance und Würde (unser unerschrockenes Team)
Danksagung der Woche: Die Bundesregierung mahnt, an Ostern auf 
Familienzusammenkünfte zu verzichten. 
Das Kanzleramt erreichen Wäschekörbe mit Dankesbriefen. 
(©dieHeuteshow auf Twitter)  
Challenge der Woche: Obwohl aufgrund Zeitmangel die meisten Ketten-Aktionen 
dieser Tage ohne mich auskommen müssen, für die Challenge der Jugendfotos hatte ich 
gerade etwas sehr sweetes zur Hand. Auch wenn ich es lieber im Vergleich mit einem
 aktuellen an exakt der gleichen Stelle gepostet hätte:


Frage der Woche: "Die Teebeutel sind so trocken, ob die noch gut sind?" - 
wie lange hält die Gattin wohl die Corona-Quarantäne noch durch? 
(ein besorgter ©Spieler7 , von dem noch nicht bekannt ist, ob er sie
 der Gattin zum Rauchen empfohlen hat) 
Spannung der Woche: Tag 17 der Ausgangsbeschränkung. Der Müll muss raus. 
Ich bin so aufgeregt, dass ich gar nicht weiß, was ich anziehen soll.
 (kam über WA, ©reiche ich gerne nach, wenn es mir jemand sagt) 
Nervfaktor der Woche: Brillenträger plus Maske = Zack. Winter. Nebel.
Plan der Woche: Wenn der ganze Scheiß hier vorbei ist, mach ich mir 
erstmal ein paar schöne Tage zuhause. 
Maßeinheit der Woche: "Boah, hast Du gestern Knoblauch gegessen? - 
Wenn Dich das stört, bist Du eh zu dicht an mir dran. (©Shellfollower auf Twitter)

Allen ein schickes Oster-Wochenende ! 
Nehmt keine Challenge an, die ich nicht auch annehmen würde. 

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Freitag, 3. April 2020

T.G.i.F. - Das Leben in Zeiten der Corona, 4

Tach auch Liebeleins. Willkommen in unserer kuscheligen kleinen Freitagsrunde. Alle gut durch die Woche ge-stay-at-homed oder kritisch die Infrastruktur aufrecht erhalten? Egal, wie - beides ist nur so mittel amüsant derzeit.

Diese Woche spendierte mein Immer-noch-guilty-pleasure Candy Crush mir "unbegrenzte Leben" in dieser schwierigen Zeit. Bei allem absurden Scheiß, den wir derzeit erleben, empfand ich das durchaus noch als eine Stufe mehr auf der nach oben offenen Absurditäts-Skala. Unbegrenzte Leben! So sweet. Besten Dank auch. Ich möchte einfach nur mein eigenes Leben zurück. Das würde mir schon reichen. Unbegrenzte Leben! Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es lustig.

Lustig finde ich derzeit kaum noch etwas. In der letzten Woche haben meine Nerven noch bis Donnerstag mittag gehalten, diese Woche waren sie bereits am Mittwoch-Nachmittag zerrüttet. Corona bedeutet für mich in erster Linie erhöhtes Arbeitsaufkommen an allen Fronten, beruflich und privat. Das Ganze unter deutlich erschwerten Bedingungen und mit dem ständigen Begleiter dieser Tage: Der Angst im Nacken. Andererseits bleibt auch festzuhalten, dass wir die Situation ganz gut gewuppt kriegen. Mit viel Routine, Professionalität und einer Menge Kreativität. Ich sage nur: Tiiilllyyy!  (Wenn jetzt noch die roten Traktoren und die Krönchen an Land kommen....)

Und noch ein andererseits: Immerhin. Wir üben bereits für die Zeit nach Aufhebung der ersten Beschränkungen. Wir sind da draußen. Tag für Tag. Und haben neue Verhaltensmuster bereits verinnerlicht. Denn - machen wir uns nichts vor: Dieses Virus geht nicht weg. Wir können uns erst wieder ungezwungener im Miteinander bewegen, wenn wir das Virus entweder gehabt haben oder dagegen geimpft werden. Eins weiß ich jedenfalls sicher: Händeschütteln in diesem Ausmaße wie vor Corona werde ich nie, nie wieder. Ich kann sehr freundlich lächeln. Das muss auch in Zukunft reichen.

Was mir neben der Angst am meisten zu schaffen macht, ist das Unverständnis. Ich bin gerne für alles und jeden da, ich mach und tue, ich habe auch für vieles und für Viele Verständnis. Kein Verständnis habe ich allerdings dafür, dass sich kaum jemand die Mühe macht, diese Verständnis auch nur fragmentarisch seinerseits aufzubringen und zurück zu geben. Alle Kreativität, alle Professionalität helfen nicht gegen das Grundübel unserer Epoche: das Benehmen der anderen. Himmelherrgott. Übergriffig, motzig, arrogant, lamentierend, rücksichtslos, undankbar. Mehr als einmal diese Woche musste ich bereits ein "Kinners, wenn Ihr mich betuppen wollt, müsst Ihr schon früher aufstehen" runterschlucken. Da ist es geradezu schon eine Freude, wenn der größte Faux-Pas darin besteht, im Schlafanzug zum Geldscheißer zu latschen. So gesehen diese Woche. Kein Witz. Wie überhaupt die Joggingbuxen-Dichte die gleiche Kurve nimmt wie die Arschloch-Dichte: Exponentiell. Das Schlimmste daran: Es beweist wirklich, dass man die Kontrolle über sein Leben verloren hat, wenn man im Jogger vor die Tür tritt. Wenn auch nochmal anders als Karl, der Große, rotierend in seinem Grab, es gemeint hat. Das hätte sich wohl auch nicht vorstellen können, auf welch groteske Weise dieser sein berühmter Spruch Wahrheit werden würde. Irgendwas zwischen wahr und grotesk diese Woche auch

die Statistik: 

Einkaufszettel der Woche: Zitronensäure, Natron und Ahoj Brause 
(kam über WA von der Chemielehrerin einer Kollegentochter. Man möge mit diesen 
Zutaten mit den Kindern zuhause ein Experiment durchführen. 
Na sicher. Immer gerne. Haben die berufstätigen Aushilfslehrer-
Mamas  jede Menge Zeit für dieser Tage) 
Verpasster Countdown der Woche: 04042020 (Der Club der toten Dichter weint leise) 
Gesellschaftlicher Höhepunkt der Woche 1: Happy Birthday Fenstersingen 
in der Whisteria Lane
Gesellschaftlicher Höhepunkt der Woche 2: Besuch aus der Nachbarschaft in Corona-Zeiten 

Cats of Instagram

Bitterste Erkenntnis der Woche: Es gibt keinen Getränke Hoffmann in Delmenhorst. 
Zahl der Woche: 1758 (bye bye Lindenstraße. Mit ihr ging ein weiteres Stück 
Dreigestirn der Woche: Das Alpaka und der Jurist (Und nein, ich hab mich nicht verzählt)
Hilfestellung der Woche: Falls Ihr auch Euer Zeitgefühl verloren habt: 
Es ist Montwoch, der 47. März.  
(kam über WA, ©reiche ich gerne nach, wenn es einer hat ) 
Befürchtung der Woche: Und plötzlich diese Angst, dass der Türsteher vor dem Supermarkt 
wie vor 20 Jahren zu Dir sagt: Du kommst hier nicht rein! (©MeinolfsSchwester auf Twitter) 
Zahlungsverkehr der Woche: "Wie möchten Sie das bezahlen?" - "Ich zahle vom Balkonapplauskonto!" ( ©Mondmädchen auf Twitter) 


Allen ein schickes Wochenende. 
Zahlt von keinem Konto, von dem ich nicht auch bezahlen würde. 


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