Freitag, 12. Oktober 2018

T.G.i.F. - als unser Hashtag noch Arsch huh war

Tach auch Liebeleins. Das ist mir ja ein feinet Altweiber-Wetterken, meine Fresse. Trotzdem - Man traut sich das fast gar nicht gar nicht mehr zu sagen, Hashtag Klimawandel.

Und? Wie war Eure Woche? Mein mehr oder weniger Highlight war der Besuch bei alten Freunden.

Ahl Fründe, niet aalglatt 
Habta erkannt, ne? Der Herr Niedecken und seine aktuelle Kapelle. Zugegeben - so ein BAP-Konzert im Jahre des Herrn 2018 ist eher sowas wie ein Klassentreffen. Der Herr Oberlehrer erzählt Dönekes von früher, bei denen man zum Großteil auch dabei war. Einige der Konzertbesucher kommen einem vage bekannt vor, in anderen erkennt man ehemalige Bandmitglieder der ersten Stunde wieder. Der Schmal Boecker z.B. war da, fand ich nett irgendwie. Mit den Konzerten der 80er oder gar späten 70er hat das Ganze natürlich nicht mehr viel zu tun. Als BAP Konzertbesucher hat man es geschafft: man ist durchgereicht vom Einslive Ohrstöpsel zum WDR4 Gummibärchen. Aber egal. Die Band-Geschichte ist eben ein Stück weit auch eigene Biographie. Mit wehmütigen Erinnerungen an die Zeit, als der meistdiskutierte Hashtag noch "Arsch huh" und nicht "Metoo" war. 



War sonst noch was? Ich wurde kontrolliert, genauer meine Augen wurden gespiegelt. Es bessert sich weiter, langsam aber sicher habe ich auch einen Punkt erreicht, an dem ich sagen könnte, als Status Quo kann ich mich damit arrangieren. Bleibt halt die Angst, dass es wieder schlechter wird.

Der Rotterdamer ist in argem Klausuren-Stress, dem hilft das alte-Weiber-Wetter derzeit mal so gar nicht. Der Jurist war zu einer sehr kurzen Stippvisite hier - besser als nichts. Man nimmt ja, was man kriegen kann. Was im übrigen sehr wahrscheinlich dieses Jahr auch für die zu bewegenden Kastanien wird gelten müssen. Bis jetzt sind mir nur recht hohle, kleine, spillerige Exemplare über den Weg gekullert. Habt Ihr denn schon welche?

Ansonsten wüsste ich jetzt keine weltbewegenden Neuigkeiten. Ach, doch. A propos News. Das bringt mich auf den Brexit und das wiederum zu Google Plus. Die machen nämlich die Schotten dicht. (Ja, ich weiß. Zwei Euro ins Flachwitzschwein. Wird gemacht.) Ich kann das zwar verstehen, wüsste jetzt auch ad hoc nicht zu sagen, was man da verschlimmerbessernd hätte tun können, um dieses verschnarchte Netzwerk aus seinem Dornröschenschlaf zu reißen, aber - ein bißchen schade finde ich es doch. Es brachte mir durchaus Leser und in der Blogger-HilfeGruppe sowie der Ruhrpott-Medien-Gruppe bin ich gut zurecht gekommen. Dort herrschte immer ein unaufgeregter, konstruktiver Ton, den ich bei allem Clickbaiting Geschnatter sonst als sehr erholsam empfunden habe. Farewell. Ich hoffe nur, dass die nicht auch blogspot in einem Aufwasch mit schließen und ich ernsthaft über Wordpress und andere Schwierigkeiten werde nachdenken müssen. Aber ich glaube, dann schreibe ich ganz altmodisch Tagebuch. Veröffentliche das dann als E-Book und werde reich. Plan? 

Satz der Woche: Dafür steh ich morgens doch nicht auf 
( Kontext und Copyright der Redaktion bekannt)

Allen ein schickes Wochenende. 
Nutzt keinen Hashtag, den ich nicht auch nutzen würde. 

Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
Den Rest der Statistik könnt Ihr Euch in Form meiner Re-Tweets auf Twitter anschauen. So sorry. Aber..... Ihr wisst schon 

Ach ja: Der letzte Beitrag zur "Mistral im September" ist im Logbuch. Die Überbrückungs-Videos zu Brückendurchfahrten in Holland. Einmal eine Fahrt durch eine ganz normale Hubbrücke und einmal eine durch eine Autobahn. Immer wieder spannend, wie in Holland alle Verkehrswege - ob Fahrradwege, Wasserstraßen und Autostraßen gleichberechtigt nebeneinander existieren. Wer es noch nicht gesehen hat: bitte hier entlang  Hashtag Eigen#Werbung 


Freitag, 28. September 2018

T.G.i.F. - mit Bitte um wohlwollende Kenntnisnahme

Tach auch Liebeleins. Na, das war doch mal ein feinet Wetterken diese Woche. Genau meins. Knapp über 20 Grad, blauer Himmel, laues Lüftchen. Deswegen heißt der Altweibersommer übrigens auch Altweibersommer. Weil er genau richtig ist für so alte Weiber wie mich.

Seit dieser Woche bin ich ganz offiziell alt. Besser gesagt, die Älteste. Habe ich mit leichtem Schaudern festgestellt. Zum Jahresende wechseln Kolleginnen in den Vorruhestand und damit bin ich bei uns im Büüroo die Alterspräsidentin. Wer hätte das gedacht? Dass man so früh schon zu solchen Ehren kommt. Wobei ich zugeben muss: Die erstaunten Repliken der anderen darüber, dass tatsächlich ich die Älteste bin, habe ich durchaus wohlwollend zur Kenntnis genommen. Tja - wie unser Omma immer sachte: irgendwann kommt im Leben jeder Frau der Moment, wo sie sich entscheiden muss: Henne oder Kuh. War doch gut, dass ich mich ganz eindeutig gegen Henne entschieden hab.... Danke für's Gespräch.

Nun gut. Dafür gibt es genug, was man nicht mehr auch nur ansatzweise wohlwollend zur Kenntnis nehmen kann. In Summe ungefähr alles, was in diesem doch eigentlich gesegneten Land vor sich geht. Über alle Maassen unsäglich sozusagen. Eins kann ich Euch sagen: Wenn man in einem anderen Land ist und die dortige Sprache einigermaßen versteht, bringt das einen Abstand hervor, der leider ganz und gar nicht gut tut. Klartext: Ich war in den letzten Wochen ja viel in Holland und wenn man Deutschland von dort aus sieht und hört, wenn man Vergleiche anstellt zwischen dem Ist dort und dem Ist hier: Der Blick auf unser Land ist furchteinflößend. Es wird durchaus mit viel Unverständnis berichtet. Was wiederum ich gut verstehen kann. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, aber die Furcht, dass sie in den letzten Zügen liegt, wird größer.

Gut. Beziehungsweise nicht gut. Ich erlaube mir dennoch in dieser unserer gemütlichen kleinen Kuschelecke den Luxus, das Lamento einzustellen und von meinen kleinen für mich bedeutsamen Dingen zu berichten. In diesem Zusammenhang verweise ich auf mein in den letzten Tagen recht aktives Logbuch, von dem ich hoffe, dass Ihr es wohlwollend zur Kenntnis nehmt: Die Berichte über
"Mistral im September" sind alle drin. Als Goodie obendrauf: ein paar kurze Videos, so dass Ihr sogar ein bißchen mitfahren könnt. Habt Spaß damit. ( An ein paar Videos bastele ich noch. U.a. welche von Überbrückungen, bzw. Unterbrückungen, wovon ich hoffe, dass sie besonders für die interessant ist, die so etwas allenfalls aus Dokus kennen. Coming soon. Schätzungsweise am Wochenende)

War sonst noch was? Der Jurist wird London besuchen, solange es noch geht. Und zwar nicht zum Spaß, sondern entsendet. Glückauf. Darüberhinaus nimmt die Promotion Formen an. Dafür geht es back to the Roots. Auch wenn er entsetzt war, als er in diesem Zusammenhang zum ersten Mal den betongewordenen Albtraum RUB über den Dächern von tief im Westen sah. Tjanun. jedenfalls: ich bin schon sehr stolz. Geb ich zu. Stolz bin ich auch auf den Rotterdamer, der letztes Wochenende tatsächlich dank Mitfahrgelegenheit zu einer kurzen Stippvisite am heimischen Herd aufschlug. Wobei der heimische Herd tatsächlich die oberste Priorität war. Gut so. Heißt nämlich im Umkehrschluss: Er hat sich gut eingelebt. Er mag die Stadt, er mag die Uni, er mag das Studium, er mag die Menschen, die er kennengelernt hat. Einige davon sehr.  Läuft. Alles. Mich freut es. Sehr.

Die Statistik klemm ich mir heute. Seht es mir nach. Ich müsste dafür zu tief graben. Dafür schick ich Euch mit blumigen Gruß aus Friesland ins Wochenende.

Brunnen der Elfstädtetour, NL-Friesland
Brunnen in Ijlst, NL-Friesland

Allen ein schickes Wochenende. 
Nehmt nichts wohlwollend zur Kenntnis, was ich nicht auch 
wohlwollend zur Kenntnis nehmen würde. 

Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
              

Freitag, 24. August 2018

T.G.i.F. - zwischen Süd- und Nordholland

Tach auch Liebeleins. Es hat abgekühlt! Yi-haa. Allerdings - wie man hört, nur für ein kurzes Durchatmen und Hardcore-Lüften. Aber immerhin. Man ist ja schon für Kleinigkeiten dankbar. Gestern ist mir aufgefallen, wie sehr man schon resigniert hat nach der langen Wochen der Hitze. Man kommt ja nicht mehr im Ansatz auf die Idee, dass man bei diesem Wetter auch mal rausgehen könnte. Puuh - echt mal jetzt.

Zwischen Süd-und Nordholland 


Nun denn. Wir stecken gerade mitten zwischen Süd- und Nordholland. (Und das ist ausnahmsweise mal richtig, wenn ich hier nicht Niederlande sage, denn ich rede tatsächlich von den entsprechenden Provinzen. Klugscheißermodus am Rande, aber jetzt aus) Nächstes Wochenende geht es nach Nordholland. Das Logbuch und wir lechzen nach einem weiteren Kapitel. Letztes Wochenende haben wir den Endlich21 nach Südholland umgezogen. Mit dem einen Kind fuhr ich hin, mit dem anderen kam ich zurück. So kann's gehen.

Hertog Jan und der Jurist
Hertog Jan
Der designierte internationale Student fuhr mit mir und dem Jimny Country Roads gröhlend nach Rotterdam voraus, der Jurist und der Ruhebewahrer kamen nach. Zurück fuhr dann der Herr Magister den Jimny, da ich immer noch kein Auto fahre. Aber dazu später. Jedenfalls - auf die Art und Weise gelang es uns, zumindest den Krempel, den der Endlich21 für den Anfang braucht, in einer Rutsche nach Rotterdam zu befördern. Und uns Zeit für ein langes Familienwochenende in dieser tollen Stadt zu nehmen. Mit viel Shopping, bißchen Putzen und Räumen, viel Essen und vielen tollen Aussichten. Für den Juristen war es das erste Mal Rotterdam und auch er fand es großartig. Vor allem, weil ihm ergiebig gehuldigt wurde.....

Seit Sonntag wandelt der Endlich21 nun alleine durch die große Stadt, aber erste Fotos und Videos, die uns von der EurekaWeek (so heißt die Einführungswoche der Erasmus-Universität) erreichen, lassen erahnen, dass es auch heute noch eine gute Idee ist, sich in Holland zu sozialisieren. Diese Medien stehen selbstredend unter der Maßgabe "what happened in.... stays in" , deshalb gibbet hier nur die offizielle Family-Collage

Familienwochenende Rotterdam August 2018
Rotterdam August 2018


Dreck, den man nicht sieht, muss man nicht putzen 


Zurück zuhause hab ich gestern erstmal einen Hausfrauen-Hardcore-Tag eingelegt. Sowas von dringend nötig. Nachdem ich bekanntlich zunächst den Durchblick verloren hatte und wohl oder übel dem Grundsatz "Dreck, den man nicht sieht, muss man nicht putzen"  folgen musste, um danach das Haus hitzeabweisenden Maßnahmen geschuldet wochenlang im Halbdunkel vor sich hin schwitzen zu lassen - ein Schmodder, der sich da angesammelt hat. Unfassbar. Aber nun geht es wieder. Halbwegs.

A propos Durchblick. Es hat sich wenig gebessert in den letzten Wochen. Mühsam nähren sich die Glühwürmchen. Seit drei Wochen bin ich wieder an der Schüppe, es geht so halbwegs. Ist allerdings trotz guter Monitore am Arbeitsplatz, die ich prima einstellen konnte, anstrengend. An dieser Stelle noch ein Tipp am Rande für Glaskörper-Getrübte: Blau- und noch mehr ein Grünfilter helfen enorm. Und zumindest bin ich so gezwungen, mich auf anderes zu konzentrieren, als immer nur jedem Glühwürmchen hinterher zu grübeln.

Gags am Rande


Improvisierte Vogeltränken
Bratpfanne als Vogeltränke
War sonst noch was? Yau - zwei Gags am Rande hätte ich noch zu bieten. Ihr erinnert Euch an meine improvisierten Vogeltränken? Nun - einer hatte es wohl nicht mitgekriegt. Nämlich der Endlich21. So begab es sich, dass er am Wochenende vor dem Umzug hier im Hause eine Abschiedsparty schmiss und beim Aufräumen am Tag danach auf eine Bratpfanne stieß, die uninspiriert mit einem Stein in der Mitte im Garten rumstand. Oh Verwunderung, große. Es gelang ihm zwar nicht, einen Sinn darin zu finden und schon mal gar nicht, nachzuvollziehen, was einen seiner Partygäste dazu veranlasst haben könnte, eine Bratpfanne mit Wasser mitten in den Garten zu stellen, es gelang ihm auch nicht, den Witz darin zu erkennen, aber - das Ende vom Lied? Die Vögel haben jetzt eine frisch gesäuberte Bratpfanne ........


Ansonsten geht der Dank der Woche an Drachentöter und Engelchen. Nicht. Die Beiden - bekannt, beliebt und gefürchtet für Geschenke der anderen Art - schenkten dem Ruhebewahrer einen Schimpfwort-Generator zum Geburtstag, den der Beschenkte sorgfältig in der Schreibtisch-Schublade verstaute. Mit dem netten Effekt, dass ich nun jedes Mal, wenn ich diese Schublade aufziehe, beschimpft werde und mich zunächst mega erschrecke. Heute morgen begrüßte es mich mit "Sag mal, was kannst Du eigentlich?" und beschwerte sich mit "Leck mich am Arsch", als ich die Schublade wieder schloss. Leider bin ich zu blond, um das von mir zu Demo-Zwecken gemachte Video hier zu posten. Aber das nächste Mal zieh ich mein Luftpolster-Ganzkörper-Kondom ( ebenfalls ein Geschenk von Ihr ahnt es) an, wenn ich diese Schublade öffne. Ich schwör. Auf 


Die Statistik: 


Rat der Woche: Lerne klagen, ohne zu leiden. ( meine Lieblings-Vertriebs-Trainerin) 
Stoßseufzer der Woche: Die Guten gehen immer zuerst, weil die Bösen nicht mal 
der Teufel haben will.... ( aus der Rubrik was Uroma schon wusste getwittert von Ini67) 
Erkenntnis der Woche: Twitter ist wie 'ne Großstadt - es gibt Bereiche, die meidet 
man am besten. (©derTacki auf Twitter. 
Leider hat er sowas von Recht. ganz schlimm im Moment) 
Schlußfolgerung der Woche: Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen. 
( aus der Rubrik Weisheit der Vorfahren getwittert vom Spieler7 ) und damit 

Allen ein schickes Wochenende. 
Lasst Euch von nichts beschimpfen, wovon ich mich nicht auch beschimpfen lassen würde. 

Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
Sorry für aus DSVGO Gründen kurze Statistik. Ich hätte viel mehr gehabt, aber der Fehler liegt wie immer im Aber. Wer mir auf Twitter folgt, ich verweise auf diverse Re-Tweets. So sad.     

Sonntag, 5. August 2018

Wie es um den Durchblick bestellt ist

Update zum Durchblick 


Fast zwei Monate ist es her, dass ich eine akute Glaskörperablösung mit Einblutung hatte. Seitdem besserte es sich zwar kontinuierlich, aber langsam. Ich sach ma so: Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Die Frage aller Fragen:

Wie lange dauert eine Glaskörpertrübung? 


Antwort: Unterschiedlich. Zwischen drei und sechs Monaten bis möglicherweise "Restbestände" für immer reicht die Bandbreite. Bei mir ist es derzeit so, dass die ganz starke, sehr dunkle Trübung in den ersten vier Wochen danach zu gut 60% verschwunden ist. Das Seepferdchen, wie ich es nannte, ist in den Ozean zurückgekehrt. Aber es hat die Glühwürmchen da gelassen. Schlieren, die ich sehe, die vor meinem Auge her tanzen, mal mehr, mal weniger. Je nach Augenbewegung und Lichteinfall. Im Dunkeln sehe ich Blitze im Auge, sehr unangenehm. Sie werden heller (glaube ich. Man ist da sehr unsicher in der Beurteilung), aber noch nicht wirklich weniger. Sie verändern sich und ich habe das Gefühl, dass sie so langsam, aber sicher nach unten fallen und - so meine Hoffnung - da irgendwann ganz aus meinem Sichtfeld verschwinden. Ich verzichte hier auf detaillierte medizinische Beschreibungen.

Befragen Sie im Bedarfsfall ruhig die Suchmaschine Ihres Vertrauens.

Man soll seine Krankheiten ja nicht googeln, aber man macht es natürlich trotzdem. Ich habe so einiges zu meiner Diagnose und meinen Symptomen gefunden und - oh Wunder über Wunder - fast alles hat mir geholfen und gut getan. Ich habe mehrere Seiten gefunden, die sachlich erklärten, wie es zu diesen Schlieren kam und wie sie sich entwickeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie irgendwann ganz weggehen, ist recht hoch und daran glaube ich jetzt auch erst mal. Was mir geholfen hat, war die Ruhe. Ganz klar. Eine akute Glaskörperabhebung ist oft eine Folge von Stress und wenn sie zur Netzhautablösung führen sollte, noch einmal mehr. Was mir zum Glück erspart geblieben ist. Dank der Ruhe. Was mir jetzt enorm hilft, ist eine neue Brille.


Ein guter Optiker kann helfen


Ich hatte in den letzten Wochen gemerkt, dass ich bei etwas bedecktem Himmel draußen mit Sonnenbrille fast beschwerdefrei bin. Das hat mein Optiker jetzt nachgeahmt. Es sind sich zwar alle einig, dass es eigentlich noch zu früh ist, eine neue Brille anzupassen und dass ich damit rechnen muss, dass ich nach endgültiger Ausheilung andere Werte habe und dann nochmal neue Gläser brauche. (Plus sehr wahrscheinlich Bildschirmbrille. Wobei noch keiner weiß, wie die bei meinen Werten und Brechungen, die ich auch vorher schon hatte, überhaupt funktionieren soll.) Die auch dann natürlich keine Krankenkasse der Welt zahlen wird. Das werde ich übrigens nie verstehen. Warum man Hilfsmittel für Augenerkrankungen komplett selber zahlen muss. Ich verstehe, dass eine Kasse keine teuren Fassungen zahlt, keine Frage. Aber warum man nicht die Gläser bekommt, die Beschwerden nachweislich und sinnvoll lindern, ich weiß es nicht. Macht auch keinen Sinn auf lange Sicht, finde ich. Folgeerkrankungen sind doch viel teurer. Egal. Ich habe das mit der neuen Brille jetzt also auf meine Kappe genommen. Andere verbrennen Geld mit Anteilsscheinen sozialer Netzwerke oder digitalen Coins, ich verbrenne es für neue Brillen. Tjanun.

Die Brille hat leicht konkav geschliffene Gläser, extra geeignet auch für digitales Sehen. Plus leichter Verdunkelung, die mir vor allem am Bildschirm und überhaupt bei normaler Beleuchtung drinnen enorm hilft, die Schlieren geflissentlich zu übersehen. Ich will nicht sagen, dass ich jetzt mit der neuen Brille glücklich bin, aber erleichtert. Das ist das, was ich derzeit am meisten empfehle für Betroffene. Endlich wieder fast normal am PC und Bildschirmen lesen und arbeiten können. Ab morgen folgt der Härtetest. Ich fange langsam wieder an zu arbeiten, ich will und kann ja nicht monatelang zuhause bleiben.


Platz und Zeit zum Lesen
generiert mit der App Bitmoji, gebastelt vom Endlich21, zur Feier des wiedererlangten Lesevermögens 
    
Risiken und unerwartete Nebenwirkungen

Zur Krankheit gehört nicht nur, dass man nicht bis kaum sehen kann. Was auch dazu gehört: Keiner kann umgekehrt sehen, was der Betroffene wirklich hat. Nach außen hin wirkt man ganz normal. Noch einmal mehr, wenn man mit starker Kurzsichtigkeit jahrzehntelange Erfahrung hat und es gewohnt ist, sich auch mal ohne Brille einigermaßen sicher durch ein gewohntes Umfeld zu bewegen. Draußen geht gar nicht ohne Sonnenbrille, am besten noch mit Riesen-Käppi, damit bloß keine Sonnenstrahl das Auge streift. Man sieht also nach außen auch noch zu allem Überfluss nach entspanntem Urlaub aus. Wenn man noch dazu hochdosierte Carotinoide nimmt und aussieht wie eine bisher unbekannte Tochter des Trumpels, verstärkt sich dieser Effekt. Klar. ich kann nur allen sagen, macht Euch da nichts draus. Steht drüber. Irgendwie. Augenlicht ist unendlich kostbar und das Gefühl, dieses verlieren zu können, einfach panik-auslösend. Schont Euch, vermeidet Stress, lasst nicht allzu viel an Euch heran, tut Euch Gutes. Ich bin mir für meinen Teil sehr sicher, dass die Ruhe, die ich mir angetan habe, wesentlich dazu beigetragen hat, dass ich jetzt schon wieder da stehe, wo ich bin.

Freitag, 3. August 2018

T.G.i.F. - ein Gruß, der aus der Hitze kam

Tach auch Liebeleins. Wer hätte gedacht, dass wir uns in unserem Alter nochmal derart heiß fühlen würde? Selbst unser Trixelinchen lässt mittlerweile die Wollsocken weg.

Ende der Hitzewelle nicht in Sicht  


Und ein Ende der Hitzewelle ist nicht in Sicht. Es ist nicht mehr lustig, ist es nicht. Für keinen. Nicht mehr nur die Menschen sind erschöpft, sondern seit gestern auch ganz offiziell die Erde für dieses Jahr. Zu der Hitze kommt ja auch, dass es allenfalls mal in homöopathischen Dosen geregnet hat die letzten Wochen. (und in Herne gar nicht.....) Mittlerweile darf man ganz offiziell von Dürre sprechen. Mir macht das Angst, ich geb es zu. Ich will das nicht mehr. 

Und wie Ihr wisst - ich darf jammern. Ich hab kein Wort über Kälte verloren diesen Winter und hitzetechnisch hab ich mich auch lange bedeckt gehalten. Meinen Augen tut das im übrigen auch nicht gut. Jeden Morgen wache ich mittlerweile mit geschwollenen Augen auf. Dicke Klüsen, wie man im Pott sacht. Ansonsten bessert es sich aber mit der Glaskörpertrübung. Vor allem die neue Brille, die ich auf meine eigene Kappe genommen habe, hilft enorm. Dazu schreib ich nochmal separat was, das Interesse daran ist durchaus da, wie ich merkte. A propos Wassereinlagerungen: Egal was Ihr nehmt, es wird dringend darum gebeten, Wasserstellen für Vögel und Insekten aufzustellen. Wir hatten auch nichts Elegantes, aber eine ausrangierte Bratpfanne findet sich sicher auch in Eurem Haushalt.

Improvisierte Wasserstelle für Vögel und Insekten
Wasserstellen. Der gute Wille zählt. 


Tipps gegen Hitze verzweifelt gesucht 


Unsere freitägliche Kuschelecke nutze ich jetzt weiter konsequent für's Jammern. Wobei kuscheln nur im übertragenen Sinne gemeint ist. Will ja derzeit wohl sicher keiner in echt. Siehe Prognose der Woche. Mittlerweile haben wir alles ausprobiert, was gegen Hitze in der Wohnung und vor allem gegen Hitze im Dachgeschoss, wo sich ja unser Schlafgemach befindet, helfen könnte:

Frühmorgens oder mitten in der Nacht aufstehen, überall lüften, weiterschlafen.  (hilft, aber nur wenn es nachts auf roundabout 20 grad runterkühlt )
Mit Kühl-Pad ins Bett (hilft)
Mit Wasserspray einsprühen und kaltes Wasser über die Gelenke laufen lassen (hilft. 1 Minute lang)
Rollos runter (hilft, erzeugt aber auf Dauer miefige Luft )
Durchzug (hilft. Aber wo kein Wind, da kein Durchzug)
Flaschen mit gefrorenem Salzwasser im Zimmer aufstellen (hilft. Wenn das Kühlpad warm wird und dadurch ersetzt wird) 
Nasse Handtücher vor Ventilatoren (erzeugt nur Schwüle, vergeßt es)

Vermutlich wäre es ohne all das noch unerträglicher.  Aber ich finde es trotzdem grenzwertig. Nichts hilft so, dass man sich auch nur ansatzweise wohl fühlen würde. Wer noch was weiß an guten Tipps: Immer her damit. ich nehm alles, ich probier alles aus. Genauso wie meine Liebeleins in der

Statistik* :  


Prognose der Woche: Das ist der Sommer, von dem wir unseren Enkeln noch irgendwann 
begeistert erzählen werden. Außer den 2019 geborenen, 
denn die wurden nie gezeugt. (©Shoushouswelt auf Twitter) 
Sehnlichster Wunsch der Woche: Ein Wasserbett mit 
Kühlschrankanschluss (gewünscht vom KTacki auf Twitter) 
Konsequenz der Woche: Heute Nacht sollen Tiefstwerte von 25 Grad erreicht werden. 
*geht im Keller die Heizdecke suchen (©Trixelinchen auf Twitter) 
Erkenntnis der Woche: An alle, die behaupten, sie wüssten, 
wie der Hase läuft. Er hoppelt! (©BlondAngel28)
Orakel der Woche: Die Regierung verheimlicht uns doch was. Die lassen uns den Sommer
genießen, dabei ist diese Hitze bestimmt der Anfang vom Ende der Welt.
 (© der Drachentöter, der zuviel auf einsamen Inseln rumturnt
und dabei Engelchens Bücher liest. )
 Ansage der Woche: And a very happy fuck you an die Leute, die nicht arbeiten müssen,
 trotzdem aber nicht mit wertvollen Ratschlägen sparen im Umgang 
mit den extremen Temperaturen. Ihr seid so wertvoll! !!! (©Spieler7) 
Plan der Woche: Sauna wäre jetzt nicht schlecht. 
Einfach mal etwas abkühlen (©Tom2Tom60 auf Twitter) 
Beifang der Woche: hatte nicht nur der Drachentöter, wie im famosen Blog 
Engelchens Welt im Beitrag Reif für die Insel* zu lesen ist, 
sondern auch der Spieler7 auf Beobachtungsposten

Mondfinsternis beobachten
Spielerischer Beifang zur Mondfinsternis 2018**

Allen ein schickes Wochenende. 
Nehmt keinen Beifang, den ich nicht auch nehmen würde. 

Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, darf sie behalten.
*ich verlinke aus Gründen nicht mehr. Bitte befragt die Suchmaschine Eures Vertrauens. 
Ich hätte noch mehr tolle Tweets gehabt. Aber aus Gründen der vor Apotheken kotzenden Pferde gibbet nur noch von denen, die ich lange und gut kenne
**©des großartigen Fotos zur Mondfinsternis liegt beim Herrn Spieler7, der mir eine Generalvollmacht im Sinne der DSGVO erteilt hat zum Posten seiner Fotos.